Nikolauswanderung der Turnkinder
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 14. Dezember 2011 um 19:43 Uhr
Am Montag, den 5. Dezember brachen etwa 50 Kinder der Turnabteilung teilweise mit Eltern und ihren Übungsleitern an der Grundschule auf, um zur Monte Klamotte zu wandern.
Trotz morgendlicher Regengüsse konnten Sie in einen freundlichen Nachmittag starten.
Viele fleißige Helfer hatten im Vorfeld Einladungen verteilt, Genehmigungen eingeholt, den Platz gesäubert und geschmückt, Tassen und sonst so mancherlei besorgt, Kakao und Tee gekocht, den Nikolaus liebevoll eingekleidet mit frisch gestärktem und gewaschenem Ornat, und ein warmes Feuer vorbereitet.
Frohgemut stapften die Wanderer nach oben und so manches Elternteil staunte über die Ausdauer der kleinsten Wanderer, die sich von derjenigen während eines „Familienspaziergangs“ deutlich unterschied.
Oben konnten zuerst Remagen und der Rhein im Lichtermeer bestaunt werden. Ein Anblick, den viele der Kleineren so noch nicht kannten, während die etwas Größeren sofort die besten Aussichtspunkte entdeckten.
Nach einem heißen Getränk waren die Stimmen auch wieder gestärkt, um dem Nikolaus akustisch bei der Suche nach dem Weg zu helfen. Bereits nach der ersten Strophe von „Lasst uns froh und munter sein“, war ein leises Klingeln aus dem Wald zu hören, dass sein Kommen ankündigte.

Ausgesprochen freundlich und gütig hörte er sich den Kummer über ein vergessenes selbst gemaltes Bild an, das für ihn bestimmt gewesen war und ließ sich von allen Anwesenden mit dem Lied „Theo ist fit“ vorführen, wie ein Aufwärmtraining aussehen kann.
Dann wurden die Kinder von ihm mit „Weihnachtsmäusen“ beschenkt, die zuerst von so mancher Taschenlampe in ihrer vollen Schönheit beleuchtet wurden, bevor sie entschlossen „ihrer Bestimmung zugeführt wurden“.

Inzwischen waren Alle unterm Hüttendach im Trockenen und diejenigen, die noch zurückwanderten und nicht abgeholt wurden, kamen bei leichtem Nieselregen unter Taschenlampenlicht wohlbehalten und vergnügt unten an.
Nochmals Danke, lieber Nikolaus, allen Mitwanderern und allen hilfreichen Händen im Hintergrund, die auch wieder aufgeräumt haben.
Helga Hoffmann
| < Zurück | Weiter > |
|---|


