Wanderbericht - Waldschluchtenweg
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 26. September 2011 um 10:09 Uhr Geschrieben von: Günter Hussong (Wand)
Mit der 16. Wanderung im laufenden Jahr wurde am 4. September mit einer weiteren Traumpfadwanderung die Herbst-/Winterwandersaison eingeleitet.
Nach Anreise mit Bahn und Bus starteten 22 Wanderer am Pilgerheim in Vallendar. Nach ca 2 km war der eigentliche Ausgangspunkt des Traumpfades "Waldschluchtenweg"
am Feisternachttal erreicht.
Nunmehr leitete die Wegweisung auf weichen, naturbelassenen Wanderpfaden in das Hillscheiderbachtal mit zahlreichen Forellenteichen. Der Weg führte zunächst gemächlich nach Osten, bevor nach Überqueren einer Kreisstraße der erste Anstieg zur Galerie zu bewältigen war.
Das tropisch, feuchte Wetter machte allen zu schaffen; man schwitzte nur ein Mal.
Weitere Waldschluchten, die erobert werden wollten, bestätigten die Namensgebung des Traumpfades.

Der Weg wurde zunehmend steiler. Bald war der Kuckucksberg erklommen.
Hohe Buchenbäume umgaben uns. Ein schmaler Pfad führte durch den Kathedralenwald mit interessanten Zitaten an den Bäumen.

Auch ein Kunstwerk aus im Wald gefundenen Abfall war zu bestaunen. Langsam ging es nun wieder abwärts zum Wasserwerk im Finsternachttal. Weiter am Bach entlang tauchte sodann das Zwischenziel "Bembermühle" auf, wo das vorbestellte Essen auf uns wartete.
Frisch gestärkt wurde jetzt die Höhe bis zum Limeswall bei Höhrgrenzhausen angesteuert. Durch wiederum herrlichen Hochwald führte der ebene Weg zum Saustallkopf, bevor dann unvermittelt links ein Serpentinenpfad steil abwärts ins Feisternachtbachtal führte. Am Stausee vorbei führte ein breiter, flacher Wanderweg Richtung Wanderparkplatz.
Um einen längeren Weg auf der Asphaltstraße zu vermeiden, hatte der Wanderführer kurzfristig die Route geändert. Ein kurzer, steiler Pfad, der zum Höhenhangweg führte, brachte die Truppe ein letztes Mal heftig in's Schwitzen.

Nach rund 16 km Wanderstrecke war schlussendlich das Pilgerheim in Vallendar in Sicht.
Da alle flott gewandert sind, war noch ausreichend Zeit für Kaffee und Kuchen - beim Afrikafest des Pilgerheimes - verblieben.
Ein schöner Wandertag war zu Ende.
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