Wanderbericht - Turnerweg

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Zum Jahresabschluss 2011 war der "Turnerweg" angesagt.

Bei einer Wanderung Anfang des Jahres (von Friedrichssegen nach Braubach) waren Wegmarkierungen
mit dem Turnerlogo (4-F in Kreuzform) aufgefallen.

Im Laufe des Jahres stellte sich heraus, dass der TV Braubach vor einigen Jahren eine Rundwanderung um die Marksburg
mit diesen Wegzeichen markiert hat. Hierbei wird in einem großen Bogen die Marksburg umwandert, wo man
die Silhouette der besterhaltenen Burg am Mittelrhein aus allen Himmelsrichtungen und verschiedenen
Blickwinkeln bewundern kann.

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Das war Grund genug, diesen Wanderweg (sogen. Turnerweg) in unser Wanderprogramm aufzunehmen.
Bei einem zweiten Anlauf war es am 4. Advent  dann soweit;
14 Wanderer ließen den Wanderführer nicht im Stich und sich auch nicht vom einbrechenden Winterwetter beeindrucken.

Schon beim Ausstieg am Bahnhof war die Marksburg zu bestaunen; sie sollte für die weiteren Wanderstunden nahezu
ständiger Begleiter sein.

Diie erste Höhe oberhalb von Braubach zu einem Aussichtspavillon auf der Kerkertserplatte war rasch erklommen.
Der Rhein - wieder gut gefüllt - lag tief unten.

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Auf einem bequemen Panoramaweg
- mit Aussichten auf Marksburg, die 3 Kamine der ehem. Bleihütte auf dem Pankert und auf Braubach -
wanderte die Truppe jetzt zum Mühlental. Hier verabschiedeten sich Einige für eine Kurzvaraiante.

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Nach Passieren des Sportplatzes ging es nunmehr für längere Zeit stetig aufwärts auf 284 m Höhe
zur Schutzhütte Helberstiel. Die Rucksäcke wurden zur Stärkung geöffnet. Leise rieselte der Schnee.

Erste Winterwaldimpressionen bei himmlischer Ruhe brachten die richtige Adventsstimmung und kündigten
die nahende - hoffentlich weiße - Weihnachtszeit an

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Als nächstes wurde der Pankert mit seinen 3 markanten Kaminen der ehemaligen Blei- und Silberhütte angesteuert.

Über einen Rauchgaskanal gelangten die Abgase der Blei-Hütte im Mühlental zunächst auf den Berg, wo sie erst dann über
diese 3 Schlote entweichen konnten.

Allerdings wurden dadurch Braubach und Umgebung jahrelang mit bleihaltigen Abgasen belastet.


Die Aussage einiger Touristiker (auf die Frage nach der Bedeutung dieser 3 Kamine),
dass damit die Weinberge beheizt würden , konnte nicht bestätigt werden.

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Nach raschem Abstieg zum Rhein, war die Marksburg  erneut aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
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An der Philippsburg und sehr schön renovierten Fachwerkhäusern vorbei führten die letzten Meter -
eines interessanten Wanderweges - zum Markt und zur letzten Wanderereinkehr in diesem Jahr (2011).

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Anmerkung
Beim Erstellen des Wanderprogramms 2012 wird eine Besichtigung der Marksburg eingeplant.