Monatsarchiv: Januar 2018

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Volleyball: 2. Spieltag der weiblichen U13

Am Samstag den 20.01.2018 machte sich die weibliche U13 mit ihren Trainerinnen auf den Weg nach Höhr-Grenzhausen.

Die Aufregung vor dem zweiten Spieltag war wieder groß und die junge Mannschaft könnte sich in den ersten drei Spielen durch eigene Fehler nicht gegen die doch sehr starken Gegner durchsetzen. Dennoch war eine nicht unbeachtliche Leistungssteigerung der Mädchen zu erkennen, was sich auch an den teils geringeren Punkteabständen zum Gegner zeigte.

Im Laufe des Tages wurden die drei Spielerinnen sicherer und der Mut sowie die Motivation steigerte sich im vierten Spiel gegen die Heimmannschaft. In einem spannenden 3-Satz-Spiel auf Augenhöhe konnten sich die Remagenerinnen schlussendlich durchsetzen und gewannen das Spiel. Überglücklich den ersten Sieg erspielt zu haben, konnte auch die Niederlage gegen den Tabellenersten TV Vallendar die Stimmung nicht trüben.

Am Ende des Tages zeigten sich auch die Trainerinnen sehr zufrieden: „Die zusätzliche Trainingseinheit hat sich bezahlt gemacht und vieles was wir geübt haben wurde gut umgesetzt. Trotzdem müssen wir weiter hart an uns arbeiten und möglichst viele Erfahrungen sammeln, auch als Trainer.“

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Zwei hervorragende Übungsleiterinnen im Turnverein Remagen gefeiert

Der Turnverein Remagen ist sehr glücklich und froh darüber, dass er ehrenamtlich aktive Mitglieder hat, die mit Freude über viele Jahre als ÜbungsleiterInnen oder in anderen Funktionen für den Verein arbeiten. Ein langjähriger Einsatz für den Verein mit nur geringer Fluktuation spricht für das gute und harmonische Verhältnis in den Führungsgremien des Vereins. Vielleicht aber auch dafür, dass ehrenamtlich Tätige mit der Übernahme von Aufgaben für Andere und der daraus erwachsenden persönlichen Zufriedenheit ein gesundes Leben führen.
So konnte der Turnverein Remagen im Jahr 2017 gleich zwei außergewöhnliche Übungsleiterjubiläen feiern.

Brigitte Hussong ist 1990 nach ihrer Ankunft in Remagen mit einer seinerzeit schon längeren Turnervergangenheit in Baumholder sofort in den Turnverein Remagen eingetreten. Und sie hat sich sehr schnell als hochengagierte Mitarbeiterin in der Übungsleitung wie auch im Vorstand gezeigt. Darüber hinaus wirkte sie auch auf Turnverbandsebene in verschiedenen Positionen mit. Herausragend ihr Einsatz für das Turnen mit dem Aufbau einer männlichen Turnerriege in unserem Verein. Bis zu ihrem jetzt begangenen 25-jährigen Übungsleiterinnenjubiläum begeisterte sie viele Turnerinnen und Turner in verschiedenen Riegen. Der Vorstand des Turnvereins und eine Reihe weiterer Übungsleiterinnen gratulierten Brigitte Hussong zu diesem selten gefeierten Jubiläum (siehe Bild).

Renate Güttes ist in der Gruppe der Übungsleiterinnen für das Leistungsturnen im Turnverein Remagen eine Institution. In den 60-iger Jahren selbst eine talentierte Turnerin übernahm sie 1977 nach der Absolvierung der Übungsleiterlizenz Turnen Verantwortung für die Turnküken des Vereins. Seit dieser Zeit leitet sie die Aufbauriege, die regelmäßig an den Gauwettkämpfen mit Erfolg teilnahm. In diesem Zusammenhang legte sie auch die Prüfung als Kampfrichterin im Gerätturnen ab. Unsere beim Turnen mit den Kindern immer jung gebliebene Renate ist eine das Turnen im Turnverein Remagen maßgeblich prägende Person, die sich mit ihrer 40-jährigen Übungsleitertätigkeit herausragende Verdienste erworben hat. Der Vereinsvorstand ist froh, diese Vorzeigeathletin in seinen Reihen zu wissen. Während der Turnshow des Vereins im Rahmen des 140-jährigen Vereinsjubiläums gratulierte der Vorstand Renate Güttes im Kreis ihrer Turnriege (siehe Bild).

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Hochwasseralarm am 06.01.2018

Liebe Mitglieder im Turnverein, liebe Leser,
die Furcht vor Hochwasser im Keller der Grundschule veranlasste uns heute dazu, unser aus vier Schränken bestehendes Archiv auszuräumen.
Kurzfristig räumten heute um 13.30 Uhr Jürgen, Gerhard, Sabine, Martina und Kai unsere Archivmaterialien vorübergehend bis Dienstag kommender Woche in das Treppenhaus der Grundschulturnhalle.
Nun sind wir auf der dringlichen Suche nach einer neuen, trockenen Unterstellmöglichkeit für eine längere Zeit.
Bitte teilt mir, Otto von Lom, oder unserem Geschäftsführer Gerhard Odenthal mit, ob Ihr selbst einen Raumteil zur Verfügung stellen könnt oder in Eurem Bekanntenkreis jemand dazu bereit wäre.
Für die Bereitstellung des Raums wollen wir eine Entschädigung bezahlen.

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Jahresrückblick Karate 2017

Mai 2017: Kata Spezial in Wangen im Allgäu
Wieder einmal verging ein Jahr und es kam erneut der Kata Spezial Lehrgang auf uns zu. Diesmal war der Austragungsort dieses viertägigen Lehrganges der Ort Wangen im Allgäu. Zu diesem Lehrgang fuhren acht Sportler des 1. Karate Dojo TV Remagen. Sie nahmen den langen Weg nach Wangen in Kauf, um sich in ihrer Sportart, dem Karate ( Shotokan Stil), weiter zu bilden. Denn zu diesem Lehrgang hatte unser „Chef“ Hideo Ochi und Europa Chiefinstructor der JKA wieder einmal hochkarätige Trainer eingeladen. Unter ihnen waren: Sensei Julian Chees, Sensei Thomas Schulze, Sensei Toribio Osterkamp, Sensei Jean Pierre Fischer ( Frankreich ), Sensei Kazuaki Kurihara ( Japan) und Sensei Hideo Ochi. Das Training der einzelnen Gruppen, welches Vormittags und Nachmittags stattfand, war wieder einmal sehr anstrengend, aber auch sehr lehrreich. Bei strahlenden Sonnenschein war es sehr warm in den Trainingshellen. Vor allem die Einheiten, welche am Nachmittag stattfanden waren sehr schweißtreibend. Es wurde sehr viel Wert auf die Technik der einzelnen KATA gelegt. Vor allem Sensei Fischer, aber auch Sensei Kurihara waren sehr motivierend. Kurihara Sensei ist noch aktiver Wettkämpfer und steht gerade vor der Teilnahme an der JKA Weltmeisterschaft in Limerick ( Irland ). Er steht voll im Training und will die WM gewinnen. Seit 2006 gewann er die Japanischen Meisterschaften in der Disziplin KATA und war dreimal Weltmeister. Es war phantastisch bei diesen hochkarätigen Trainiern sich weiter zu bilden. Am Samstagabend gab es noch einen Ländervergleichskampf zwischen Frankreich und Deutschland. Melissa Rathmann aus Remagen steuerte mit ihren Siegen in der Disziplin KATA zum Sieg der Deutschen Mannschaft bei. Melissa und Kurihara Sensei kannten sich, denn Melissa hat sieben Wochen in Tokio bei Kurihara Sensei trainiert. Die vier Tage in Wangen gingen leider wieder zu schnell zu Ende, aber das gelernte werden wir immer wieder im Training umsetzen.

Juni 2017: Länderkampf gegen Italien in Füssen
Zum wiederholten mal wurden zwei Sportler aus dem TV Remagen zum Länderkampf nominiert. Genauer gesagt waren es zwei Aktive aus der Abteilung Karate des TV. Dennis Klassen und Helena Pejcic wurden für den Länderkampf Deutschland gegen Italien in den Kader des DJKB e.V. berufen. Dieser fand in Füssen statt. Beide Sportler waren hoch motiviert und wollten zeigen, dass sie zurecht für diesen Länderkampf nominiert wurden. Helena und Dennis waren beide in der Disziplin KUMITE am Start. Sowohl Dennis, aber auch Helena trugen ihren Anteil zum Sieg gegen Italien bei. Zusätzlich war noch der Stützpunkt Süd und West am Start. Trotzdem behielt das deutsche Team die Oberhand. Aber nicht nur der Sport war wichtig, sondern auch das Kennlernen der italienischen Sportler und Trainer. Bei einer kleinen Abschlussfeier des ausrichtenden Vereins in Füssen wurde viel gefachsimpelt aber auch soziale Kontakte geknüpft. Gesund und voller neuer Eindrücke, sowie Erfahrungen kamen die zwei Sportler vom 1. Karate Dojo TV Remagen aus Füssen zurück.

Juli 2017: Bundesjugendlehrgang in Wetzlar
Zum diesjährigen Bundesjugendlehrgang fuhren zwei Jugendliche der Abteilung Karate des TV Remagen. Beide Sportlerinnen Serafina Schneider (12 Jahre) und Flora Kürsten ( 13 Jahre) opferten eine Woche ihrer Ferien um an diesem Lehrgang teil zu nehmen. Diese Trainingswoche fand in Wetzlar statt und wurde geleitet von Markus Rues ( Bundesjugendnationaltrainer ) und Annika Lapp. Auf dem Wochenprogramm standen jeweils zwei Trainingseinheiten Karate, Vormitttags und Nachmittags, sowie jeden Morgen eine Trainingseinheit joggen. Aber es wurde auch in der freien Zeit viel unternommen. Zum Beispiel wurde bei schönem Wetter das Freibad besucht und viele Spiele, die das Zusammengehörigkeitsgefühl förderten durchgeführt. Alle jungen Sportler schlossen Freundschaften und tauschten sich in ihrer Sportart Karate aus. Serafina und Flora waren von dieser Trainingswoche total begeistert und möchten im Jahr 2018 wieder nach Wetzlar.

August 2017: Gasshuku in Freiburg
Zum diesjährigen Gasshuku, einer Trainingswoche für traditionelles Karate, fuhren auch drei Sportler vom 1. Karate Dojo TV Remagen. Hideo Ochi auch unser „Chef“ genannt und JKA Europa Chiefinstructor, lud wieder einmal zu dieser Trainingswoche hochkarätige Trainer ein. Bei solchen tollen Meistern zu trainieren ist für alle Teilnehmer eine Ehre. Diesmal kamen zum Beispiel: JKA Instructor aus der Schweiz: Koichi Sugimura, oder JKA Instructor aus Japan; Koichiro Okuma und viele andere. In Gundelfinge/Freiburg fand der Gasshuku statt. Über 1000 Karateka nahmen daran teil. In dieser Woche finden 13 Trainingseinheiten statt, in denen man sehr viel lernt und man immer wieder die Basics trainiert. Unsere drei Kaderathleten Melissa Rathmann, Helena Pejcic und Dennis Klassen hatten noch zusätzliche Kadertrainingseinheiten. Dies war für alle Kaderathleten die letzte Vorbereitung auf die bevorstehende Weltmeisterschaft. Es war ein schweißtreibender und anstrengender Lehrgang. Die zusätzlichen Kadertrainingseinheiten waren hart. Alle waren froh, aber auch wehmütig, als die Trainingswoche endete. Jetzt heißt es Ausruhen und den Körper erholen für kommende Aufgaben. Melissa, Helena und Dennis freuen sich schon auf ihre kommenden Wettkämpfe und Trainingseinheiten.

August 2017: JKA Weltmeisterschaft in Limerick/Irland
-tolle Erfolge für Sportler aus Remagen-
Zur diesjährigen Weltmeisterschaft der JKA, dem 14. Gichin Funakoshi World Cup 2017, fuhren wie schon berichtet auch Aktive des 1. Karate Dojo TV Remagen. Die drei Sportler, Helena Pejcic, Dennis Klassen und Melissa Rathmann waren in das Nationalteam des DJKB e.V. berufen worden um in Limerick/Irland an den Start zu gehen. Die Weltmeisterschaft der Junioren, auf der Helena startete war am Freitag, den 18. August 2017. Die der Senioren, für Melissa und Dennis, fanden am Samstag, den 19. August 2017, mit den Vorrunden und am Sonntag, den 20. August 2017, mit den Finals statt. Mehr als 2000 Aktive aus über 57 Ländern kamen nach Limerick, um sich auf der Weltmeisterschaft im sportlichen Wettkampf zu messen. Schon von Beginn an war das Niveau dieser Meisterschaft sehr hoch, beginnend bei den 9 jährigen. Dies merkten auch alle Teilnehmer in den höheren Altersklassen. Helena war schon am Freitag im Einsatz. Trotz der intensiven Vorbereitung musste sie schon in den Vorrunden einsehen, dass sie im Moment noch nicht die Form hat um mit den besten der Welt mitzuhalten. Aber dies ging nicht nur ihr alleine so, denn es war auch die Vizeeuropameisterin betroffen. Samstags dann begannen die Senioren mit den Vorrunden. Dennis Klassen war in der KUMITE Mannschaft eingesetzt. Diese erreichte das Viertelfinale und der Gegner hier war der Europameister Belgien. Es kam also zu der Neuauflage der Europameisterschaftsfinalbegegnung von 2017: Belgien – Deutschland. Nach hartem aber immer fairen Kämpfen stand es zum Schluss 3:2 für Belgien, die damit in das Halbfinale einzogen. Dem deutschen Team blieb damit der gute 5. Platz der Weltmeisterschaft. Melissa Rathmann startete in zwei Disziplinen, der KATA Einzel und der KATA Mannschaft. Sie hatte sich sehr gut vorbereitet, wie wir schon im Vorfeld berichteten. Im KATA Einzel war sie sehr stark und erreichte somit das Halbfinale. In diesem zeigen die Teilnehmer eine KATA ihrer Wahl und werden dann Einzel nach Punkten bewertet. Nur die besten Acht der Welt kommen dann in das Finale. Nach dem Halbfinale stand fest, dass in das Finale am Sonntag vier Japanerinnen, drei Deutsche und eine Tschechin kommen. Melissa Rathmann war neben Joana Tsesmeles und Sara Baradaran eine der drei Deutschen. Das war schon eine sehr beachtliche Leistung. Dann kam noch die Vorrunde der KATA Mannschaft in der neben Melissa auch Sara und Jeanette standen. Von den knapp 22 Mannschaften qualifizierten sich acht für das Finale am Sonntag. Auch in der Mannschaftsdisziplin erreichte Deutschland das Finale. Nun konnte der Sonntag kommen. Motiviert bis in die Haarspitzen war Melissa und es fing mit dem Mannschaftsfinale an. Als vorletzte Mannschaft startete Deutschland. Die drei Mädels holten alles aus sich heraus und wurden mit der bis dahin höchsten Bewertung belohnt. Nach ihnen kamen die hochfavorisierten Japanerinnen. Diese wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und somit Weltmeister. Die deutsche Mannschaft mit Melissa, Sara und Jeanette errangen den Titel Vizeweltmeister 2017. Nach dem dritten Platz der letzten WM in Tokio 2014 verbesserten sie in 2017 auf den zweiten Platz. Dann standen noch die Finals der KATA Einzel statt. Die sah sich an wie eine Meisterschaft Japan gegen Deutschland, denn es hatten sich vier Japanerinnen, drei Deutsche und eine Czechin qualifiziert. Es kam, wie vorher zusehen, die Plätze 1-4 wurden von Japan belegt. Es ging nun nur darum, wer die beste Nichtasiatin der Welt würde. Alle drei Deutschen zeigten gute Leistungen. Melissa Rathmann belegte mit ihrer gezeigten Leistung den hervorragenden fünften Platz im KATA Finale und wurde somit hinter den favorisierten Japanerinnen die beste Nichtasiatin der Welt, dies ist die beste Platzierung, die man auf der Weltmeisterschaft in der Disziplin KATA erreichen kann. Wir gratulieren!! Nach den Platzierungen ist Melissa Rathmann die erfolgreichste deutsche Weltmeisterschaftsteilnehmerin mit einem zweiten und fünften Platz. Viele Aktive im deutschen Team erreichten das Finale und dies war schon ein großer Erfolg. In der 140 Jahre langen Historie des TV Remagen gab es noch nie einen solchen sportlichen Erfolg. Melissa ist nun Vizeweltmeisterin und ein Mitglied des TV Remagen, Abteilung Karate. Die Aktiven des 1. Karate Dojo TV Remagen sind stolz auf sie und wir freuen uns mit solch einer Sportlerin zu trainieren.
Die Leistungen könnt ihr sehen unter folgendem Link:
Sportdata – JKA World Championships 2017 – 2.56.33 Stunden: Deutsches Team und
6.05.30 Stunden: Melissa Kata Einzel

September 2017: Godesburg Cup in Bad Godesberg
Nach Godesberg fuhren drei Nachwuchskarateka des 1. Karate Dojo TV Remagen. Alle drei Sportler starteten dort beim Godesburg Cup. Dies ist ein Turnier für Nachwuchskarateka im Alter zwischen 7 und 17 Jahren. Das Turnier lief wieder einmal in einer familiären und ruhigen Atmosphäre ab. Klara Kürsten ( 8 Jahre), Flora Kürsten (13 Jahre) und Serafina Schneider (12 Jahre) gingen jeweils in den Disziplinen KATA und KUMITE an den Start. Im KUMITE erreichte unsere jüngste Starterin Klara Kürsten das Halbfinale und errang den hervorragenden dritten Platz in ihrer Altersklasse. Dies war sehr gut, denn es war Klaras erste Teilnahme an einer Meisterschaft. Auch ihre Schwester Flora erreichte das Finale der Besten drei. Auch Flora errang in ihrer Altersklasse 12- 14 Jahre den hervorragenden dritten Platz. Serafina schied in dieser Disziplin im Viertelfinale knapp aus. Alle drei Sportlerinnen waren danach noch mehr motiviert als es zur Disziplin KATA ging. Kurz vor dem Finale schied aber Klara aus. Nach Pflichtentscheid reichte es nur zum Platz vier. Dies ist aber dennoch ein toller Erfolg für die achtjährige Sportlerin aus Remagen. Ihre Schwester Flora ging es ähnlich. Sie schied in der Vorrunde aus. Serafina aber war an diesem Tag in einer tollen Tagesform. Sie erreichte in der Disziplin KATA das Finale und überzeugte dort auch. Sie wurde überlegen Siegerin in KATA des Godesburg Cups 2017. Damit schnitten die Nachwuchskarateka aus Remagen sehr gut ab. Jede Teilnehmerin kam in das Finale und erreichte einen Podestplatz. Das sich die Jugendarbeit lohnt sieht man an diesen Ergebnissen.

Oktober 2017: Landesmeisterschaft NRW In Hannover
-Podestplätze errungen und Verein gut präsentiert-
Anne Heuke und Cassian Gottlieb fuhren nach Hannover zur Norddeutschen Meisterschaft des DJKB e.V. Beide Sportler starteten für das 1. Karate Dojo TV Remagen. Anne war in KATA und KUMITE am Start und Cassian nahm an drei Wettbewerben, der KATA dem KUMITE und dem KUMITE TEAM teil. Über 200 Aktive aus über 25 Vereinen waren in Hannover am Start. Es war wieder einmal ein Turnier mit sehr hoher Qualität. Anne erreichte im KUMITE und in der KATA jeweils das Finale der besten Vier. In beiden Finals zeigte sie sehr gute Leistungen. Sie wurde im KUMITE mit Platz drei der Norddeutschen Meisterschaft belohnt. Auch in der Disziplin KATA errang sie einen Podestplatz. Hier erreichte sie ebenfalls den dritten Platz. Cassian wollte ihr in Nichts nachstehen. Der Druck war deshalb enorm hoch. Aber er hielt diesem selbstgemachten Druck stand. Auch er erreichte in der KATA das Finale der besten Vier. Nach allen vier Teilnehmern und vorgeführten KATA belegte er den zweiten Platz und damit den Vizemeistertitel der Norddeutschen Meisterschaft. Auch mit der Mannschaft erreichte Cassian das Halbfinale. Jedoch musste er sich mit der Mannschaft in diesem geschlagen geben. Cassian errang damit den dritten Platz dieser Meisterschaft. Das war ein klasse Erfolg in Hannover, denn es waren vier Podestplätze, genauer gesagt ein zweiter Platz und drei dritte Plätze. Gratulation an die Teilnehmer und hohen Respekt.

November 2017: Extrem erfolgreich beim JKA-Cup in Bottrop
Als Ausklang und Krönung des Wettkampfjahres 2017 fand der JKA – Cup in Bottrop statt. Der JKA – Cup ist neben der Deutschen Meisterschaft das Turnier in Deutschland, welches das mit höchste Ansehen genießt. Diese Meisterschaft wurde von unserem „Chef“ Hideo Ochi, 9. Dan, vor über 40 Jahren ins Leben gerufen. Drei Sportler der Abteilung Karate des TV Remagen machten sich auf den Weg nach Bottrop um an diesem Turnier teil zu nehmen. Es ist für jeden Karateka eine große Ehre dort anzutreten und unter den Augen von Hideo Ochi seine Leistung zu zeigen. Es waren über 200 Athleten in Bottrop am Start und sogar eine Delegation aus Frankreich und der Tschechischen Republik, also fand das Turnier unter internationaler Beteiligung statt. Die Vorrunden begannen um 9 Uhr und die Finals begannen um 17 Uhr. Das dieser Tag so erfolgreich endete war von allen Beteiligten, Betreuern und mitgereisten Fans nicht vorauszusehen. Helena Pejcic, Melissa Rathmann und Dennis Klassen waren die Teilnehmer des 1. Karate Dojo TV Remagen. Alle drei Aktiven waren in Einzeldisziplinen sowie Mannschaftsdisziplinen in den jeweiligen Altersgruppen am Start. Helena ging in der Altersklasse der 18 – 20 jährigen Damen an den Start In der Disziplin des KUMITE und der KUMITE Mannschaft. Im KUMITE Einzel kam sie in der Vorrunde gut durch und erreichte das Halbfinale des JKA – Cup. Auch in der Mannschaft gelang sie mit ihrem Team in das Finale. Dennis Klassen und Melissa Rathmann waren in der Gruppe der über 21 Jährigen am Start. Dennis gelang es mit der KUMITE Mannschaft das Halbfinale zu erreichen. Im KUMITE Einzel schied er früh aus. In KATA erreichte er die dritte Runde. Für Melissa war der JKA – Cup noch einmal ein enormes Ziel ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Sie startete in KATA und der KATA Mannschaft. In der KATA gelang es ihr souverän das Finale zu erreichen. Auch in der Mannschaftsdisziplin erreichte sie das Finale. Damit konnten alle Aktiven aus Remagen sehr zufrieden sein. Gegen 15.30 Uhr nach Ende der Vorrunden verließen wir die Halle, da sie für das Finale „umgebaut“ wurde. Um 17 Uhr begannen dann die Finals. Nach der Reihenfolge des Alters waren die 18 – 20 Jährigen mit als erstes am Start. Helena musste nun ihr Halbfinale im KUMITE bestreiten. Alle vier Aktiven sind im Kader des DJKB e.V.. Helena war ebenso wie ihre Kontrahentin aus Magdeburg sehr Konzentriert. Gleich nach ca. 40 Sekunden lag sie mit 0:1 zurück. Doch sie zeigte enorme Stärke und kämpfte sich zurück. Helena glich aus und kurze Zeit später setzte sie den Punkt zum 2:1 Siegtreffer, der sie in das Finale des JKA – Cup brachte. Dieses wurde hart umkämpft. In diesem trafen zwei Sportlerinnen aufeinander welche beide den Sieg verdient hatten. Doch wie überall kann es immer nur einen Sieger geben. Helena Pejcic verlor das Finale denkbar knapp mit 0:1 und wurde mit einem hervorragenden Platz zwei des JKA -Cup belohnt. In der Mannschaft lief es dann besser und Helena wurde an diesem Tag noch JKA – Cup Siegerin im Team Wettbewerb. Dennis Klassen trat in der Mannschaft im Halbfinale an. Nach drei harten und immer fairen Kämpfen wurde er mit der Mannschaft im Halbfinale geschlagen und errang den dritten Platz des JKA – Cup. Nun war noch Melissa am Start. Alle Sportler aus Remagen und die begeisterten Zuschauer sahen die vier Finalteilnehmerinnen, alles Kaderathleten, in KATA. Als Melissa ihre KATA „Goju shi ho sho“ lief wurde es in der Halle sehr still, denn alle merkten, dass dies die Sieger KATA sein könnte. Souverän nach Punkten, damit erste und Gewinnerin des JKA – Cup 2017 wurde Melissa Rathmann. Auch in der Mannschaft gelang es ihr den Titel des JKA –Cup zu gewinnen. Somit war dieser Tag enorm erfolgreich für die Karateka aus Remagen. Das harte, schweißtreibende und immer wieder intensive Training hat sich ausgezahlt. Mit drei ersten Plätzen , einem zweiten und einem dritten Platz kamen die Aktiven aus Bottrop zurück nach Remagen. Alle Aktiven gratulieren Helena, Dennis und Melissa zu ihren tollen Erfolgen. Damit endete das Wettkampfjahr 2017 und wir blicken auf hervorragende Erfolge sowohl national als auch international zurück.

Dezember 2017: Hideo Ochi in Koblenz
-Remagener Sportler dabei-
In Koblenz fand ein Lehrgang mit unserem „Chef“ Hideo Ochi (9. Dan) zum Jubiläum – 50 Jahre – 1. Karate Dojo Koblenz – statt und wieder waren mehrere Karateka aus der Abteilung Karate des TV Remagen mit dabei. Das Wort Lehrgang kommt von dem Wort lehren und lernen. Somit wird klar, dass alle Aktiven viel in Koblenz lernen wollten. Mit ihrem Trainer Dieter Herminghaus fuhren Guio Boegeholz, Thomas Boegeholz, Mike Abu – Muhur und viele andere Sportler nach Koblenz. Dieser Lehrgang bestand wieder aus einer intensiven Weiterbildung und zur Vorbereitung mehrerer Aktiven für ihre bevorstehenden Dan Prüfungen (Schwarzgurt Prüfungen) im Jahr 2018. Es waren anstrengende und schweißtreibende Trainingseinheiten, die alle Teilnehmer dieses Lehrganges absolvierten. Sie wurden in den drei Säulen des Karate, der Kata, dem Kumite und des Kihon weitergebildet. Die Aktiven aus Remagen kamen sehr gut auf dem Lehrgang zurecht und wissen nun, welche Qualität verlangt wird und welche Techniken sie noch intensiver im Dojo trainieren müssen. Die Sportler aus Remagen waren froh, dass sie an diesem Lehrgang teilgenommen haben und sich in ihrer Sportart Karate weitergebildet haben. Es war ein sehr lehrreiches Wochenende mit vielen neuen Eindrücken. Mit noch mehr Motivation und Trainingseifer werden sie nun ihr Ziel für 2018 im Training in die Tat umsetzen.

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Rückblick auf das Jahr 2017

Blick auf das Jubiläumsjahr 2017 aus der Sicht des Vorsitzenden

„Bewährtes erhalten und Neues versucht!“
So oder ähnlich könnte die Überschrift über den Rückblick auf das gerade zu Ende gegangene Geschäftsjahr des Turnvereins lauten.

Die Vereinsführung hat gemeinsam in enger Abstimmung eine Menge an Arbeit bewältigt.
Wie immer war der Jahresanfang von den Vorbereitungen für die Jahreshauptversammlung 2017 geprägt.
Alles überlagernd kamen die Vorbereitungen und die Durchführung der Feiern zum 140-jährigen Vereinsjubiläum hinzu.
Herausragend auch die intensiven Diskussionen um eine moderne und zukunftsorientierte Organisationsstruktur des Vereins.
Des Weiteren wurde

  • die Restaurierung unserer historischen Vereinsfahne abgeschlossen,
  • die Leichtathletik durch die Kooperation mit der Leichtathletik Wachtberg wiederbelebt,
  • der Kraftraum in der Seniorenresidenz Curanum aufgelöst,
  • das Archiv in der Grundschule umgezogen und
  • die Vereinshomepage erneuert.

Die Durchführung der Jahreshauptversammlung und die am Jahresanfang bereits festgelegte Folge und Durchführung der Vorstandssitzungen haben sich in den letzten Jahren sehr gut bewährt. Aber Stillstand ist Rückschritt. So ist die Einbindung neuer Ideen immer im Auge zu behalten.
Der Deutsche Turnerbund hat veraltete Strukturen aufgebrochen und nicht mehr moderne Bezeichnungen fortentwickelt. So wurde das gesamte Turngeschehen in die Bereiche „Sportarten mit Turnen im Namen“, „Kinderturnen“ und „GYMWELT“ unterteilt. Wir haben unsere Organisationsstruktur im Turnverein genau an diese Sichtweise angepasst.
Unser Traditionsbewusstsein rückte gerade im abgelaufenen Vereinsjahr in den Mittelpunkt des Interesses als wir mit restaurierter historischer Vereinsfahne den runden Geburtstag des Turnvereins am 7. September 2017 feierten. So wie auch bei früheren Vereinsjubiläen üblich, präsentierten wir am 28. Oktober vor großem Publikum alle im Turnverein angebotenen Sportarten in einer Sportshow.

Der Turnverein Remagen gehört zu den traditionsbewussten und lebendigen Sportvereinen. Das ist in erster Linie auf das hohe Engagement seiner Funktionsträger zurückzuführen. Immer das Vereinsinteresse im Blick leisten sie Überragendes. Und nur so waren die besonderen Herausforderungen 2017 zu bewältigen.
Danke!
Otto von Lom